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Hier möchten wir Ihnen unsere Katzen vorstellen
Wählen Sie unter Zuchtkatzen oder Kastraten!
Anjuli Pesan von der Gronau
Viele werden uns möglicherweise für verrückt erklären, bei 30 Katzen zu leben. Wahrscheinlich ist dies auch nur bei Sibirischen Katzen möglich. Sicherlich sind beide Aussagen nicht ganz unrichtig. Jedenfalls werden wir von unseren Katzen akzeptiert und dürfen bei ihnen leben. Wie kommt man in 19 Jahren Zucht zu 30 Katzen?
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Weil wir unsere Katzen lieben und nach Zuchteinsatz nicht einfach abschieben können.
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Weil wir Katzen, die plötzlich ihren neuen Besitzern nicht mehr passen, zurücknehmen und ihnen hier eine endgültige Bleibe verschaffen.
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Weil wir Katzen, deren Herrchen oder Frauchen verstorben sind, bei uns eine endgültige Bleibe gegeben und ihnen damit
weiteres Ungemach erspart haben.
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Weil wir für einige Katzen einfach nicht den richtigen Käufer gefunden haben.
Unseren Katzen steht neben unserem Haus ein eingezäunter Garten von 800 qm, unser Katzenparadies, zur Verfügung. Natürlich
hält dieser keinen Vergleich mit den noblen Gärten in besseren Vorstadtvierteln aus. Dafür gibt es Bäume - die man erklimmen
kann, Sträucher - unter denen man in der Mittagssonne ein kühles Plätzchen findet, Teiche - die dazu verlocken nach Kois und
Goldfischen zu angeln, eine Spielwiese - um nach Libellen und Schmetterlingen zu jagen, Naturpfade - um für die nächste
Olympiade zu trainieren, Kuschelhöhlen - wo man auch bei trüben Wetter sein Auskommen hat. Eben so, wie es Katzen lieben.
Es wird kein Gift versprüht um "Ungeziefer" zu vernichten und auch nicht jedes Pflänzchen gnadenlos verfolgt, was nicht in
einen englischen Rasen gehört.
Natürlich haben auch Katzen gelegentlich einmal Zoff untereinander (wie wir Menschen eben auch). Zu körperlichen Auseinandersetzungen kommt es jedoch so gut wie nie, in der Regel bleibt es bei Gefauche und Geschrei, um dann anschließend wieder seiner "Beschäftigung" nach zu gehen. Hier müssen wir unserem potenten Kater Stani ein besonderes Lob aussprechen. Er harmoniert hervorragend mit seinen kastrierten Geschlechtsgenossen und mit den Mädels ohnehin! Inzwischen ist Stani kastriert und Fiete hat seine Nachfolge angetreten. Aber auch dieser liebe Kerl lebt in großer Eintrcht mit uns und seinen Artgenossen! Stress entsteht allendhalben dann, wenn wir Dosis nicht pünktlich mit dem Fressen parat stehen, ein Tierarztbesuch ansteht oder eine besondere Dienstleistung wie "Rauslassen in den Garten", oder auch umgekehrt, nicht sofort und auf der Stelle erfüllt werden.
An die Tatsache, dass nicht 25 Katzen gleichzeitig auf einem Schoß platz haben, haben sich unsere Katzen gewöhnt. Man teilt
sich halt "Frauchen" und "Herrchen" stundenweise auf und achtet strickt darauf, dass man seine Schmusestunde nicht verschläft oder
durch wichtigere Dinge abgelenkt wird. Begehrte Zeiten sind immer bei "Herrchen", wenn er am Computer sitzt oder bei "Frauchen´s"
Bastelstunde. Da reiht man sich dann auch schon einmal gerne neben Tastatur, Monitor oder Farbtopf in die Warteschlange ein. Das
unsere Betten nachts belagert sind, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Auch wenn es, besonders bei Vollmondnächten, die
eine oder andere Fellnase vehemend in den Garten zieht, so bleibt ihnen dieses Vorhaben verwährt: Nachts gehören Katzen in die Betten,
basta!
Und jetzt wünschen wir Ihnen noch viel Freude beim Studium unserer Hauptmieter!
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Unsere Katzen
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